
22.07.26 | News
Schierlinger Delegation bei Verleihung des Bayerischen Energiepreises
Alle zwei Jahre schreibt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie den „Bayerischen Energiepreis“ aus. Unternehmen, Verbände und Kommunen aus ganz Bayern waren eingeladen worden, in sechs verschiedenen Kategorien Bewerbungsunterlagen einzureichen. Aus über 200 Bewerbungen wurden neun Projekte ausgezeichnet. Der Markt Schierling, eine Kommune aus dem Landkreis Regensburg, schaffte es in die engere Auswahl und erfuhr viel Zuspruch für sein Projekt.
Das Kommunalunternehmen Markt Schierling hat sich in der Kategorie „Innovative Infrastrukturprojekte (Energieerzeugung sowie Energieverteilung und –speicherung); Kommunale Energiekonzepte“ beworben. Der Titel von Schierlings Bewerbung lautete „Erdwärme statt Erdgas: Erstes Kaltes Nahwärmenetz für ein Wohngebiet in der Oberpfalz.“
Zur Preisverleihung mit Staatsminister Hubert Aiwanger war auch eine Delegation des Marktes Schierling und des Kommunalunternehmens nach München eingeladen worden. Für Schierling reichte es zwar schlussendlich nicht zum Energiepreis. Den Preis erhielt in der entsprechenden Kategorie das Projekt „Bürgersolarpark Speichersdorf“. Doch gab es auch für das Schierlinger Nahwärme-Projekt viel Zuspruch in München. Das bestätigte Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg. Er war selbst Teil der Jury für die Auswahl der ausgezeichneten Projekte.
Für alle, die mehr über das Projekt erfahren möchten, gibt es am Mittwoch, den 22. Juli um 18 Uhr im Rahmen der Bayerischen Energietage die Möglichkeit: An Ort und Stelle wird nämlich das „Kalte Nahwärmenetz“ im Wohngebiet „Am Regensburger Weg 2“ vorgestellt. Das gesamte Programm der Bayerischen Energietage kann hier nachgelesen werden.
zur ÜbersichtZur Verleihung des Bayerischen Energiepreises in München war auch eine Delegation aus Schierling eingeladen. Geschäftsführer Ludwig Friedl (2. von links) von der Energieagentur Re-gensburg bestätigte als Jury-Mitglied die hohe Qualität des Schierlinger Projektes der „Kalten Nahwärme“. Auf dem Foto (von links) Bürgermeister Christian Kiendl, Ludwig Friedl, die Vorstände Fritz Wallner und Manuel Kammermeier vom Kommunalunternehmen, sowie Klimaschutzmanager Franz Hien. Foto: Markt Schierling / Fabian Gammel
