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„Weltretten mit Genuss“ bei der Nachhaltigen Dinnertafel in Regensburg

25 / 10 / 2018

C.A.R.M.E.N. e.V. bat am vergangenen Sonntag, den 21.10. im Degginger in Regensburg zu Tisch. 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zur „Nachhaltigen Dinnertafel“ und bescherten einen vollen Veranstaltungsaal. Unterstützt durch die Stadt Regensburg und weitere Kooperationspartner aus der Region erwartete sie ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Auch der Genuss kam nicht zur kurz!

Der Regensburger Koch und Slow Food-Experte Christoph Hauser kreierte ein köstliches Fünf-Gänge-Menü. Die Anwesenden durften sich durch regionale Genüsse schlemmen: vom Weichkäse aus Wenzenbach über geräucherten Oberpfälzer Karpfen, freilaufendem Schwein bis hin zum Hollermousse mit Crumble.

Einen glänzenden Start in den Abend bot die bayerische U20-Meisterin im Poetry Slam, Elena Hammerschmid. Nach ihrem kreativen Slam-Beitrag „Gott und die Welt“ führte sie mit humorvoller Art durch den Abend.

„Was wir kochen und essen hat nicht nur Einfluss auf unser Gemüt und unsere Gesundheit – was wir zu uns nehmen wirkt sich auch auf unsere Umwelt aus“. Mit diesen Worten begrüßte Regensburgs Bürgermeister Jürgen Huber die Gäste und unterstrich damit die Aktualität des Themas in Zeiten des Klimawandels.

Dass „Pflanzen nicht einfach vom Himmel fallen, sondern irgendwo produziert und vielleicht transportiert werden“ thematisierten auch Kathrin Roidl und Johannes Zange von der Energieagentur Regensburg e.V.. Als Quizmaster testeten Sie die Gäste der Dinnertafel mit kurzweiligen Fragen rund um die Themen Energieeffizienz in der Küche und CO2-Bilanz von Lebensmitteln. Martina Kögl von der Ökokiste Kößnach berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen als Lieferantin von Öko-Lebensmitteln aus der Region. Regionalität, Saisonalität sowie die ökologische Erzeugung seien wichtige Kriterien für einen nachhaltigeren Einkauf. Nach dem Einkauf ab in die die Tonne? Zu viele Lebensmittel landen laut Christine Röger vom Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) aus Freising noch immer im Müll: rund 65 Kilogramm in Bayern pro Person und Jahr! Einfälle statt Abfälle laute daher die Devise. Ein geplanter Einkauf, die richtige Lagerung und kreative Rezeptideen können helfen, Lebensmittelverluste im eigenen Haushalt zu reduzieren.

Nach einem stimmungs- und genussvollen Abend waren nicht nur die Mägen der Gäste wohlgefüllt, sondern auch die Köpfe voller Ideen und Inspiration für den Umgang mit Lebensmitteln im persönlichen Alltag.

©C.A.R.M.E.N. e.V.

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