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E-Mobilität macht Spaß und ist alltagstauglich

28 / 03 / 2018

Hemau/Mainburg. ANNETTE SCHWABENHAUS, Mitglied des Energieagentur Regensburg e. V., ist im vergangenen Monat in Hemau und in Mainburg gemeinsam mit dem Publikum der Frage auf dem Grund gegangen, ob Elektromobilität für den Alltag taugt. Das Ergebnis beider Dialogvorträge überrascht wenig: Intelligent eingesetzt sind E Fahrzeuge in vielen Belangen den konventionellen Antrieben überlegen.

Den Start machte Johannes Zange, Bildungsreferent der Energieagentur mit einem erheiternden Text über eine Testfahrt mit einem Verbrenner, der dem Publikum eine noch ungewohnte Perspektive auf die Elektromobilität darbot. Viele der Fragen, um die sich die derzeitige Diskussion über E‑Mobilität fast ermüdend dreht, wurden durch den Text angerissen und aus Sicht eines erfahrenen E-Mobilisten beleuchtet, wodurch Zange dem Publikum das ein oder andere Schmunzeln abringen konnte.

Danach stieg Annette Schwabenhaus ein und zeigte die große Bandbreite an Einsatzgebieten von E-Fahrzeugen auf. Die Liste, die von kleinen, privaten Spaß-Vehikeln bis hin zu großen Nutzfahrzeugen für den gewerblichen Bereich reicht, lässt kaum Wünsche offen. Für nahezu jeden Einsatzbereich gibt es mittlerweile alltagserprobte E-Mobile, die in vielerlei Hinsicht Vorzüge gegenüber ihren Verbrenner-Kollegen haben. Wie Elektrobusse, die emissionsfrei in Innenstädten ihre Runden drehen, an ulkig anmutende E-Roller, die den Fahrer leise und mit viel Spaß ans Ziel bringen, oder die vielen Pedelecs, die der Markt für die verschiedensten Ansprüche bietet. Als Anschauungsmaterial stellte Stefan Kruschel von der BAYK AG, ein Mitglied der Energieagentur, in Mainburg ein Exemplar des Brand-Bayks zur Verfügung, welches eindeutig unter Beweis stellte, dass man dank der Elektrounterstützung das Fahrrad völlig neu denken kann.

Dass sich ein E-Mobil in vielerlei Hinsicht auch wirtschaftlich rechnen kann, veranschaulichte Schwabenhaus am Beispiel des Elektroautos. Viele Modelle halten dem Vergleich mit einem Verbrenner mittlerweile stand. Wenn auch der Kaufpreis von E-Autos derzeit noch hoch sind, so sind es vor allem die Betriebskosten, die die E-Mobile attraktiv erscheinen lassen.

In Hemau und Mainburg zeigte das Publikum großes Interesse. Die ermüdende Grundsatzdiskussion über Sinn oder Unsinn der Elektromobilität scheint ein Ende gefunden zu haben. Der Dialog wurde angenommen und damit auch das Angebot, Fragen zu stellen und nachhaken zu dürfen. Es entstand ein reger Austausch zwischen Experten und erfahrenen E-Fahrern mit den neuen und eventuell zukünftigen E-Mobilisten.

Besonderer Dank gilt der Stadt Hemau für die Bereitstellung des Zehentstadels, sowie der Kreissparkasse Kelheim für das Angebot, den Dialogvortrag in der Geschäftsstelle in Mainburg durchzuführen.

© Energieagentur Regensburg

„Die Einsatzmöglichkeiten der E-Mobile weiten sich mehr und mehr aus. Sie sind dabei nicht nur praktisch, sondern machen richtig Spaß“, weiß Annette Schwabenhaus. © Energieagentur Regensburg

Fachkundig gibt Annette Schwabenhaus einen Überblick über E-Fahrzeuge. © Energieagentur Regensburg